Die Kosten für Suchmaschinenoptimierung

 

Die Kosten für Suchmaschinenoptimierung (SEO) können je nach Umfang und Komplexität der Aufgaben stark variieren. Es gibt verschiedene Abrechnungsmodelle, die bei der Bezahlung von SEO-Dienstleistungen verwendet werden können. Hier sind einige gängige Modelle:

  1. Abrechnung per Stundensatz (oder Tagessatz): Viele SEO-Agenturen und -Berater arbeiten auf der Grundlage eines Stundensatzes. Der Preis pro Stunde kann je nach Erfahrung und Fachkenntnissen des SEO-Experten variieren. Diese Abrechnungsmethode eignet sich gut für Projekte, bei denen der Umfang der Arbeit schwer abzuschätzen ist oder wenn nur bestimmte Aufgaben durchgeführt werden sollen.
  2. Monatlicher Pauschalbetrag: Einige SEO-Dienstleister bieten ihre Dienste zu einem festen monatlichen Preis an. Dieses Modell kann für langfristige SEO-Strategien sinnvoll sein, bei denen eine kontinuierliche Optimierung und Überwachung der Website erforderlich ist. Die Verwendung der Pauschale muss dann normalerweise noch durch die SEO-Agentur noch dokumentiert werden. Man könnte also auch sagen, dass es eine Abrechnung per Stundensatz ist, wobei monatlich ein fixes Budget zur Verfügung steht und aufgebraucht werden muss, eine Übertragung auf den Folgemonat oder eine Austockung des Budgets ist, nach Absprache, ebenso denkbar .
  3. Leistungsabhängige Vergütung: Bei diesem Modell richtet sich die Bezahlung nach den erzielten Ergebnissen. Zum Beispiel könnte vereinbart werden, dass der SEO-Dienstleister nur dann bezahlt wird, wenn die Website in den Suchmaschinenergebnissen eine bestimmte Position erreicht oder wenn bestimmte KPIs (Key Performance Indicators) wie organische Traffic-Zuwächse, generierte Leads, Verkäufe oder Bewerberanfragen erreicht werden. Diese Art der Bezahlung wird eher selten genutzt, und wenn, dann als zusätzlicher „Bonus“ um den Dienstleister zu motivieren. Möchte man ausschließlich erfolgsabhängig fahren, ist dies nicht ohne (Kosten-) Risiko – übrigens für beide Seiten und sollte sehr sorgfältig durchdacht werden.

Verschiedene Preismodelle – aber auch Mischformen sind möglich

Es ist wichtig zu beachten, dass die Kosten für SEO nicht nur von den gewählten Abrechnungsmodellen abhängen, sondern auch von Faktoren wie dem Wettbewerb in der Branche, dem aktuellen Zustand der Website, dem gewünschten Zielpublikum und den spezifischen Zielen des Unternehmens.

Bevor Sie sich für einen SEO-Dienstleister entscheiden, ist es ratsam, verschiedene Angebote einzuholen, Referenzen zu überprüfen und die Erfolgsbilanz des Dienstleisters zu prüfen. Es kann auch hilfreich sein, sich mit den grundlegenden SEO-Strategien vertraut zu machen, um besser beurteilen zu können, welche Dienstleistungen für Ihre spezifischen Anforderungen sinnvoll sind. Jede Agentur hat eine gewisse Spezialisierung – wer alles anbietet, macht irgendwie auch nichts wirklich perfekt. Die SEO-Firma lehnt oft auch Kunden ab, die bei anderen Anbietern einfach besser aufgehoben sind.

Was muss man nun insgesamt bezahlen?

Die Frage, welches Preisschild nun an der Dienstleistung Suchmaschinenoptimierung dransteht, ist gar nicht so einfach zu beantworten. Fangen wir ma von der anderen Seite an, der Kundenseite. Hier sind vorab ein paar Fragen zu klären:

  • Wie groß bin ich?
  • Wie wichtig ist das Onlinegeschäft für mich?
  • Was genau möchte ich im Internet erreichen?
  • Wie sieht es mit dem Wettbewerb aus?

 Natürlich würden wir bei der Anfrage eines Soloselbstständigen, der einfach nur für seinen Namen gefunden werden möchte, andere Budgets vorschlagen als bei einem Fillialisten mit 50 Niederlassungen in einem wettbewerbsintensiven Markt. Man hat möglicherweise bereits Erfahrungen und die Erstellung von Websites in Auftrag gegeben, und die SEO-Stundensätze sind mit der Webentwicklung vergleichbar. Dass man bei einem Arbeitstag pro Monat nicht so viel erreicht wie bei einem pro Woche ist auch einleuchtend. Daher lieber ein stabiles Budget bereithalten und dies ein Jahr durchziehen, dann sollten Ergebnisse da sein. Minibudgets führen in den meisten Fällen zu nichts, hier kann man sich das Geld lieber sparen.

Dann die eigene Website gleich selbst optimieren?

Die Entscheidung, SEO selbst in die Hand zu nehmen, kann eine lohnende Alternative zur Zusammenarbeit mit einer SEO-Agentur sein. Es gibt viele Ressourcen und Informationen online, die Ihnen dabei helfen können, die Grundlagen des SEO zu erlernen und Ihre Website zu optimieren.

Eine Möglichkeit, die Google-Optimierung kostensparend selbst durchzuführen, besteht darin, sich mit den verschiedenen Aspekten des Suchmaschinenmarketings vertraut zu machen. Dazu gehört die Keyword-Recherche, bei der Sie nach relevanten Suchbegriffen suchen, die mit Ihrer Website und Ihrem Unternehmen in Verbindung stehen. Durch die Integration dieser Keywords in Ihren Website-Content können Sie Ihre Chancen erhöhen, in den Suchergebnissen besser platziert zu werden.

Ein weiterer wichtiger Aspekt des SEO ist die Optimierung der technischen Elemente Ihrer Website. Dazu gehört die Verbesserung der Ladezeit, die Optimierung der Website-Struktur und die Gewährleistung einer benutzerfreundlichen Navigation, all dies bezeichnet man auch als Onpage-Optimierung. Google bietet hierzu Tools an, die kostenlos, aber sehr nützlich sind. Insbesondere die Search Console ist einen Versuch wert, PageSpeed Insights hilft bei der Beseitigung von Ladefehlern, und dann natürlich ein Blick in die eingesetzte Analytics-Software, um Anomalyen zu erkennen.

Hier dann bedenken, wie wichtig das Internet für die eigenen Geschäftszwecke ist, wie gut man sich bereits auskennt und ob man in dieser Zeit nicht vielleicht an anderer Stelle sinnvoller eingesetzt werden könnte. Wer gerade eine Existenz aufbaut (und finanziell knapp kalkulieren muss) und sich für das Thema ohnehin interessiert, sollte es aber ruhig einmal alleine versuchen.